Page 4 - Walter Koschatzky Kunst-Preis 2019 | Katalog
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PROF. DR. WALTER KOSCHATZKY
Kurzbiographie
Am 17. August 1921 in Graz geboren, besuchte Walter Koschatzky das Realgymnasium und die Mi- litärmittelschule Liebenau bei Graz. Von 1940 bis 1945 hatte er Kriegsdienst zu leisten; anschließend studierte er an der Universität Graz Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie. Ab 1956 leitete er die Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz. 1961 wurde er als Direktor an die Graphische Sammlung Albertina nach Wien berufen und leitete dieses Haus für 25 Jahre, in denen er durch wis- senschaftliche Forschung und 210 Ausstellungen alter und moderner Kunst in der Albertina selbst und etwa 100 im In- und Ausland zu weitem öffentlichen Ansehen und einer führenden Rolle dieser Samm- lung in der Welt beitrug. Walter Koschatzky hielt Vorlesungen an den Universitäten Wien und Salzburg, war Mitglied vieler internationaler Gremien und Juror bei den bedeutenden Graphikbiennalen u.a. in Ljubljana, Varna, Krakau und Puerto Rico. Er verfasste zahlreiche Publikationen (Kunst der Graphik, Kunst des Aquarells, Kunst der Zeichnung, Rudolf von Alt, Albrecht Dürers Landschaftsaquarelle u.a.) und drehte Kunstfilme für den ORF (Telemuseum, Rudolf von Alt, Das Jahrhundert des Österreichi- schen Aquarells, Thomas Ender). Walter Koschatzky starb am 9. Mai 2003 in Wien.
 ... die Kunst an die Menschen und die Menschen an die Kunst heranzubringen,
das soll meine Aufgabe werden und der Sinn meines Lebens. Walter Koschatzky 1944






























































































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